Neues 3 Tesla MRT-Gerät in Betrieb

Seit 2009 haben wir einen neuen 3 Tesla Kernspintomographen Siemens Magnetom Verio in unserer Zweigpraxis im neuen Ärztehaus in der Hirschstraße 23 in Betrieb.

Dieses Gerät kombiniert erstmals eine erhöhte Feldstärke von 3 Tesla mit einer auf 70 cm vergrösserten Röhrenöffnung und kann damit auch hervorragend zur Untersuchung von claustrophoben oder sehr korpulenten Personen eingesetzt werden. Wir verfügen als erster Standort in Baden-Württemberg über einen Hochfeld-Kernspintomographen dieser Bauart.

Vorteile der 3 Tesla Kernspintomographie


In der Kernspintomographie (auch Magnetresonanztomographie oder MRT) wird die Bildinformation aus dem menschlichen Körper durch Hochfrequenz-Anregung von Wasserstoffatomen in einem starken äusseren Magnetfeld erzeugt. Die Stärke dieses Magnetfeldes wird in der Einheit „Tesla" angegeben. Während die meisten Geräte noch über eine Feldstärke von 1.0 oder 1.5 Tesla verfügen, zeichnet sich nun ein Trend zur Hochfeldtomographie mit einer Feldstärke von 3 Tesla ab.

Mit zunehmender Stärke des Magnetfeldes liefern immer mehr Atome Bildsignale aus dem Körperinneren. Die gesteigerte Signalausbeute bei einer erhöhten Feldstärke von 3 Tesla lässt sich zur Erzeugung besonders hochauflösender Bilder in sehr kurzer Untersuchungszeit nutzen - das Ergebnis ist eine lupenreine Bildqualität als Voraussetzung für präzise Diagnosen.

Neuroradiologisches Symposium

Zur Einweihung der Zweigpraxis fand in den neuen Räumlichkeiten am 9.5.2009 ein neuroradiologisches Symposium statt mit vielen geladenen Gästen aus den Fachbereichen Neurologie, Neurochirurgie und Radiologie. Die Referenten berichteten dem interessierten Fachpublikum rund um das Thema Kernspintomographie:

  • Dr. Markus Palmbach, Radiologie Ulm: "Vorteile der 3 Tesla Kernspintomographie"
  • Prof. Dr. Ulrike Ernemann, Universität Tübingen, Abteilung für Neuroradiologie: "Tesla vs. Katheter: Braucht man im Zeitalter der MR-Angiographie noch die konventionelle Angiographie?"
  • Prof. Dr. Christian R. Wirtz, Universität Ulm, Klinik für Neurochirurgie: "Möglichkeiten der intraoperativen Kernspintomographie in der Neurochirurgie"
  • PD Dr. Bernd Schmitz, Universität Ulm, Sektion Neuroradiologie: "Möglichkeiten und Grenzen der hochauflösenden Kernspintomographie der Hirnnerven"

MRT
 
Wirbelsäule
 
Wirbelsäule
 
Wirbelsäule
 
Neuroradiologisches 
Symposium

     

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